Artikel einreichen

Redaktionspolitik

Peer-Review-Prozess

Peer-Review-Prozess

Alle Einreichungen werden zunächst von den Herausgeber*innen beurteilt. Diese entscheiden, ob der Artikel für den Peer-Review geeignet ist. Für geeignet befundene Artikel werden dann an zwei oder mehr Fachpersonen weitergegeben, die den Artikel anhand der Kriterien Klarheit, Aussagekraft und fundierte Methodik bewerten. Sollten sich keine geeigneten externen Expert*innen finden lassen, können auch die Mitglieder des Beirats die Begutachtung übernehmen.

Die Autor*innen können darum bitten, dass bestimmte Personen vom Peer-Review-Prozess ausgeschlossen werden. Die Herausgeber*innen der Zeitschrift garantieren jedoch nicht, dass diese Vorschläge umgesetzt werden. Alle Gutachter*innen müssen unabhängig sein und werden dazu aufgefordert, etwaige Interessenskonflikte offenzulegen.

Der Begutachtungsprozess läuft im Doppel-Blind-Verfahren ab, d.h. dass sowohl die Autor*innen als auch die Gutachter*innen anonym bleiben. Der Begutachtungszeitraum beträgt in der Regel zwischen sechs und acht Wochen, kann jedoch je nach Verfügbarkeit der Gutachter*in auch variieren. Alle Gutachter*innen werden gebeten, konstruktive Kritik zu üben, auch wenn der Artikel nicht für die Aufnahme in die Zeitschrift geeignet ist.

Auf Grundlage des Gutachtens gibt der/die Herausgeber*in eine Empfehlung zur Ablehnung, kleineren oder größeren Korrekturen oder zur Aufnahme des Artikels ab. Die schlussendliche redaktionelle Verantwortung liegt beim Chef-Herausgeber, der von einem internationalen wissenschaftlichen Beirat unterstützt wird.

Mitglieder des Beirats haben die Möglichkeit, eigene Artikel für die Zeitschrift einzureichen. In Fällen, in denen der/die Autor*in Teil des Beirats ist, entfällt er/sie für jegliche editorische Aufgaben bezüglich des entsprechenden Artikels und ein anderes Beiratsmitglied bekommt den Auftrag, den Peer-Review-Prozess zu überwachen. Ein möglicher Interessenkonflikt sollte bei der Einreichung angegeben und im Falle der Publikation genannt werden.

Die Zeitschrift akzeptiert auch Beiträge, die bereits auf Preprint-Servern oder persönlichen Websites hochgeladen, oder bei Konferenzen oder auf informellen Kommunikationswegen vorgestellt wurden. Die Verbreitung über diese Formate wird nicht als erste Publikation gewertet. Die Autor*innen müssen dabei das Urheberrecht behalten haben. Autor*innen werden dazu aufgerufen, den Link zu jeglicher Form der vorherigen Verbreitung des Textes in der veröffentlichten Endfassung anzugeben, wenn dies von Herausgeber*innenseite akzeptiert wird.

Richtlinien für Gutachter*innen

Gutachter*innen sollen zu den folgenden Themen und Richtlinien Stellung beziehen:

  • Inhalt: Passt der Artikel in den Rahmen der Zeitschrift? Ist der eingereichte Text originell, relevant und fundiert? Wird das Verständnis des Autors/der Autor*in der Tiefe des untersuchten Gegenstands gerecht? Sind die Quellen und Referenzen adäquat? Wurde das bereits bestehende Wissen zum Thema eingehend berücksichtigt und baut der Artikel auf diesem auf? Sind die gewählten Methoden und die Beweisgrundlage angemessen und wurden sie sinnvoll eingesetzt? Spiegelt die Schlussfolgerung die Argumentation des Haupttextes wider und bringt sie etwas Neues zur Debatte?
  • Struktur und Argumentation: Fasst der Abstract die Argumente akkurat und prägnant zusammen? Ist das Manuskript logisch gegliedert und ist der Argumentationsaufbau kohärent? Bezieht sich der Autor/die Autor*in in der Einleitung in ausreichendem Maße auf methodologische Prinzipien und sind die Argumente genügend konkretisiert und belegt? Bietet die Einleitung eine logisch strukturierte Vorschau auf die Argumente und fasst der Schlussteil diese adäquat zusammen?
  • Formatierung: Entspricht die eingereichte Datei den allgemeinen Autor*innenrichtlinien der Zeitschrift? Sind die Zitate und Referenzen im Stil der Zeitschrift formatiert?
  • Sprache: Ist der Text gut geschrieben und frei von Jargon? Wie ist die Qualität des Englischen/Deutschen zu beurteilen und muss der Text grammatikalisch verbessert werden?

Vorabveröffentlichung

Die Zeitschrift publiziert nur unveröffentlichte Beiträge. Die Vorabveröffentlichung von eingereichten Beiträgen ist nicht erlaubt.

ORCID

Wir empfehlen unseren Autor*innen, die einen Beitrag bei der Zeitschrift einreichen oder veröffentlichen, sich bei ORCID zu registrieren. Die ORCID-ID ist eine Kennung zur eindeutigen Identifizierung wissenschaftlicher Autor*innen. Sie verbessert damit die Sichtbarkeit von wissenschaftlichen Aufsätzen und ordnet ihnen die richtigen Urheber*innen zu. Die ID ist unabhängig von Namensänderungen, Titeln, Anbindungen an Universitäten oder Institutionen sowie Forschungsgebieten.

Wir raten dazu, die ID bereits bei der Einreichung eines Beitrags anzugeben. Sie wird gegebenenfalls gemeinsam mit dem Beitrag veröffentlicht.

Autor*innenschaft

Alle aufgeführten Autor*innen müssen unseren Richtlinien zur Autor*innenschaft entsprechen, die anhand der ICMJE-Definitionen erstellt wurden. Alle Autor*innen müssen ihre Zustimmung zu der Nennung im entsprechenden Artikel gegeben haben.

Interessenkonflikte, Finanzierung und Ethik

Um Transparenz zu gewährleisten, müssen alle Autor*innen, Gutachter*innen und Herausgeber*innen sämtliche Interessen angeben, die im Konflikt mit der Gültigkeit der Publikation stehen könnten. Richtlinien für den Umgang mit Interessenkonflikten finden Sie hier.

Zusätzlich werden Autor*innen dazu angehalten, Finanzierungsquellen und die ethischen Bedingungen ihrer Forschung im eingereichten Manuskript anzugeben und dabei sicherzugehen, dass die ethische Genehmigung sowie Konsenserklärungen im Manuskript aufgeführt werden (siehe Autorenrichtlinien).

Korrekturen und Widerruf

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Komitees für Publikationsethik (wo anwendbar), gibt es verschiedene Fehler, die auftreten können. Die Korrekturabzüge aller Artikel werden von der Autor*in oder dem/der Herausgeber*in kontrolliert, wodurch gewährleistet sein sollte, dass keine den Inhalt betreffenden Fehler auftreten. Bitte kontaktieren Sie die Herausgeber*, wenn ein Artikel korrigiert werden muss.

Korrekturen oder Veränderungen nach der Publikation sind nicht gestattet, außer in außergewöhnlichen Umständen. Wenn ein Fehler in einem veröffentlichten Artikel gefunden wird, werden die Herausgeber*innen beurteilen, ob eine Korrekturversion oder ein Widerruf notwendig ist. Konsultieren Sie unsere Korrekturrichtlinien für weitere Informationen.

Fehlverhalten und Beschwerden

Vorwürfe von Fehlverhalten werden mit höchster Ernsthaftigkeit behandelt, unabhängig davon, ob die Betroffenen der Zeitschrift angehören oder nicht und unabhängig davon, ob der entsprechende Text in der Zeitschrift bereits veröffentlicht wurde oder noch nicht. Wenn der Vorwurf eines Fehlverhaltens bei der Zeitschrift eingeht, wird dieser umgehend an den/die verantwortliche Herausgeber*in weitergegeben, der/die den Richtlinien des Committee on Publication Ethics (COPE) folgend das Problem adressieren wird. Sollte die Anschuldigung sich gegen eine*n Angehörige*n der Zeitschrift oder des Herausgeber*innenteams richten, muss eine unabhängige und objektive Person(en) die Untersuchung leiten. Wo Missverhalten nachgewiesen oder stark vermutet werden kann, ist die Zeitschrift verpflichtet, den Vorfall der Institution der Autor*in, die eigene Untersuchungen anstellen kann, zu melden. Dies gilt sowohl für Fehlverhalten bei der Forschung (zum Beispiel mangelnde ethische Genehmigung, Fälschung der Zustimmungen oder Verfälschung von Daten usw.) und Fehlverhalten bei der Publikation (z.B. Manipulation des Peer-Review-Verfahrens, Plagiate usw.). Sollte bei einer Untersuchung herauskommen, dass ein Fehlverhalten oder eine Fehlinformation aufgetreten ist, dann wird die Autor*in und ihre Institution benachrichtigt. Sollte die Publikation korrigiert werden müssen, müssen die Korrekturrichtlinien der Zeitschrift befolgt werden.

Sollte eine Autor*in wünschen, eine Beschwerde gegen eine editorische Entscheidung oder den editorischen Prozess insgesamt einzureichen, sollte sie sich zunächst an die Herausgeber*innen der Zeitschrift wenden, die Beschwerde erläutern und um eine begründete Antwort bitten. Sollte dies zu keinem Erfolg führen, sollte die Autor*in sich an den Verlag wenden, der Nachforschungen anstellen wird und beurteilen wird, ob die Beschwerde aufrechterhalten und weiter untersucht werden sollte. Dies wird den Richtlinien der COPE entsprechend ablaufen.

Richtlinien für Rubriken

Aufsatz

  • Offene Einreichungen
  • Indiziert
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Rezension

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Bericht

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Editorial

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Quicklinks